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Am Morgen beim Aufwachen höre ich immer die Geknatter des Briefträgersmotorrads, der in dem Viertel auf und ab geht. Ich stehe auf und setze mich an den Schreibtisch, um lange Vokabularlisten auswendig zu lernen. Von Englisch zu Deutsch gehe ich ohne zu mucksen über. Dann gehe ich die Treppe bis zum Keller hinunter : ich öffne den Kühlschrank und ziehe einen Mokkajoghurt daraus, den ich rasch esse, nachdem ich hinauf zurückgegangen bin.
Ich wohne in der Nähe eines Parks, in dem Leute sich jeden Tag treffen, um Schlaginstrumente zu spielen. Indem sie unbegreiflichen Beschwörungen brummen, schlagen sie die Trommeln so heftig, dass die von diesem Getöse erschütterte Nachbarschaft dumpf dröhnt und schwingt. Ich sehe ihnen nicht. Ich schliesse das Fenester, dessen Scheibe von dem Heidenlärm trotzdem durchgebohrt ist.
Am Abend ist es das selbe Ding. Unvollen Leute suchen den Park heim, um sich vorzumachen, dass das Grab ihrer Losigkeit durch Schreie und Lärm zugeschüttet werden kann. Sie trinken, singen, brüllen, graben das Leere der Nacht.
Commentaires :
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Sophie |
Quel chef d'oeuvre, quand on a lu dwarfland on a compris Goethe.
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Sophie 28-06-08
à 16:16 |
Re:Je parle des souffrances du jeune werther bien entendu
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Sophie 28-06-08
à 17:27 |
Re:D'ailleurs mes commentaires surpassent tes posts. Tes lecteurs finiront par aller sur ton blog seulement pour lire mes commentaires.
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dwarfland 28-06-08
à 23:01 |
Auf Deutsch, bitte.
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Sophie 29-06-08
à 13:16 |
Re:Warum nicht ?
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à 16:16